Die Aktivitäten der Antifeministin Birgit Kelle

Am 19.Januar 2014 lud der CDU-Stadtverband Bergkamen Birgit Kelle (Journalistin, Publizistin, CDU-Mitglied) als Gastrednerin ihres Neujahrsempfangs zum Thema „Was kommt, wenn die Familie geht?“ reden soll ein. Die Antifa Werne kritisierte diese Einladung aufgrund der Verankerung von Birgit Kelle im Milieu der Neuen Rechten und so genannter „Lebensschutz“-Organisationen. Die Antifa Werne schrieb damals:

Wer wie Birgit Kelle die „Neue Rechte“ kritiklos als Partnerin im Diskurs behandelt, trägt dazu bei, die rechten Inhalte in der Gesellschaft als „normal“, als legitimen Teil der Debatte erscheinen zu lassen. Es ist genau dieser Prozess, aufgrund dessen immer wieder vor Medien wie der Junge Freiheit gewarnt wird.

Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse hat die Antifa Werne sich noch einmal mit der von der CDU hofierten Referentin auseinandergesetzt:

Nach ihrem Auftritt in Bergkamen Anfang des Jahres und der Erwähnung in unserem Text über christliche Fundamentalist*innen ist noch so einiges gelaufen. So beteiligte sich Birgit Kelle unter anderem an den homophoben Demonstrationen unter dem Label „Demo für alle“ in Stuttgart gegen den Entwurf für den neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg. An den Demonstrationen nahmen neben der Vorreiterin der christlichen Verschwörungstheorien, Gabriele Kuby, und der CDU auch die AfD und Neonazis teil.

Zur aktuellen Stellungnahme der Antifa Werne geht es hier.