Archiv der Kategorie 'Termine'

Den nationalen Konsens brechen – Gegen den AfD Landesparteitag in Werl!

Am 02. Juli will die AfD in Werl ihren Landesparteitag abhalten. Wir werden uns mit einem Block an der Demonstration vom Bündnis gegen Rassismus Soest beteiligen. Kommt alle in den Nationalismus ist keine Alternative Block! Start der Demonstration ist um 11:45 Uhr – Stadthalle Werl.

Mit den anstehenden Landtagswahlen in NRW 2017 wird die AfD wohl auch hier Einzug ins Parlament erhalten. Die AfD spitzt in ihrem Wahlkampf zu, was andere Parteien bereits umsetzen; Stichwort Asylrechtsabschaffung. Es muss uns daher nicht nur um einen reinen Abwerkampf gegen die AfD gehen, sondern um ein gemeinsames Einstehen gegen eine rechte Formierung der Gesellschaft!

Für die gemeinsame Anreise Treffen wir uns um 10:20 am Vorplatz des Bahnhof Unna.

Kommt zur Kundgebung gegen den AFD-Parteitag

Samstag, 28.02. | 10:00 | Rathausplatz Kamen

Am Samstag und Sonntag will die rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ (AFD) ihren Landesparteitag in der kamener Stadthalle abhalten. Gegen diese Veranstaltung der von Rassisten und Nationalisten durchsetzten Partei wird ab 10:00 eine Kundgebung auf dem Rathausplatz, direkt vor der Stadthalle, stattfinden.

In einer Gesellschaft, die mit der Pegida-Bewegung erst kürzlich ihr rassistisches Potential einmal mehr offenbart hat, möchte die AFD als Parlamentarischer Arm dieser Menschen auftreten. Anders als die NPD oder andere offene Neonazis, geriert sie sich als Konservative Partei rechts der CDU und macht so politische Forderungen Salonfähig, die zurecht lange Zeit geächtet wurden.

Wir wollen deutlich machen, dass wir Nationalismus und Sozialchauvinismus keinesfalls für eine Lösung der gesellschaftlichen Probleme halten. Der Hetze der AFD gegen Migrant_innen oder die Verlierer der Wirtschaftlichen Konkurrenz unter den europäischen Staaten setzen wir unsere grenzenloser Solidarität entgegen.

AfD-Parteitag in Kamen: Überlassung der Stadthalle „fragwürdig“ – Proteste notwendig

Die Antifa UNited äußert Kritik an der Überlassung der Kamener Stadthalle für den Landesparteitag der „Alternativen für Deutschland“ (AfD) am kommenden Wochenende. Der rechtspopulistischen Partei soll nicht die Stadthalle überlassen werden.

Die AfD hat sich in den letzten Monaten als rechtspopulistische Partei etabliert. Dies zeigte sich zuletzt deutlich in der Unterstützung der rassistischen Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderswo, als sich die Partei zum parlamentarischen Arm der Bewegung anbot. Zwischen den Positionen von Pegida und des von der gebürtigen Bergkamenerin Frauke Petry geleiteten sächsischen AfD-Verbandes besteht große Übereinstimmung. Auch der nordrhein-westfälische Landesverband ist unter seinem aktuellen Vorsitzenden weiter nach rechts gerückt.

Problematische Positionen vertreten aber nicht nur die nationalistisch-konservativen und extrem rechten Flügel der AfD, selbst der sogenannte wirtschaftsliberale Flügel um Lucke und Henkel steht für eine Gesellschaftsvision der Ungleichheit – in Europa wie in Deutschland. Wir lassen nicht zu, dass Wohlstandschauvinismus, Nationalismus und rassistische Vorbehalte die Politik bestimmen. Weil wir eine offene und solidarische Gesellschaft wollen, in der alle Menschen die gleichen Rechte unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und ihres Geldbeutels haben sollen, wehren wir uns gegen die Politik der AfD.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Partei die Stadthalle überlassen wurde. Die Betreibergesellschaft und die Stadtverwaltung hätten dies verhindern müssen. Sie müssen nun prüfen, ob es nicht möglich ist, der AfD nicht Räume dennoch zu verwehren.Wir begrüßen es, wenn gegen den Landesparteitag der AfD protestiert wird und werden uns an den Protesten beteiligen.

Antifa-Demo in Hamm: Geschlossen gegen rechtes Gedankengut


Für den 3.Oktober ruft der haekelcub590, Hamms antifaschistisches Jugendbündnis, zur Demonstration „Entschlossen gegen rechtes Gedankengut – Vom Stadtrat bis zum Stammtisch“ auf. Treffpunkt ist um 12:00 am Willy-Brandt-Platz vor dem Hammer Hauptbahnhof. Anlass der Demo ist ein Aufmarsch der Neonazi-Partei „Die Rechte“. Mehr Informationen hier.

Mobilisierungsveranstaltung in Werne

Das Cafè Chaos und das Bündnis gegen Rechts Werne organisieren am Montag, den 22. September eine Informationsveranstaltung zu den Gegenprotesten in Hamm. Los geht es um 19 Uhr im JuWeL (Bahnhofsstraße 10, 59368 Werne). Mehr Informationen hier.

Naziaufmarsch am 3. Oktober in Hamm angekündigt

via NRW Rechtsaußen

Der Hammer Kreisverband der Neonazi-Partei „Die Rechte“ kündigt für den 3. Oktober einen Aufmarsch in der Stadt am östlichen Rande des Ruhrgebiets an. Das Motto der am „Tag der Deutschen Einheit“ stattfindenden Demonstration lautet „Wir sind das Volk – Gemeinsam für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“. In ihrem in Internet veröffentlichten Aufruf wird die „weltpolitische Lage“ – genannt werden die militärischen Konflikte in Israel/Palästina, der Ukraine und Syrien – zum Anlass genommen, um die angeblich fehlende „Souveränität“ Deutschlands zu beklagen und vor einem „herrschenden Globalismus“ zu warnen. Die Nationalstaaten würden immer mehr Kompetenzen an „supranationale Organisationen“ übergeben und so Gefahr laufen, sich aufzulösen. Die „Völker“ würden zu einem „multikulturellen Einheitsbrei“ „verschmelzen“. In „ein bis zwei Generationen“ – so orakeln die Neonazis – hätten sich dann „die über Jahrhunderte gewachsenen europäischen Kulturvölker weitgehend aufgelöst“. (mehr…)

Demonstration gegen Rechte Gewalt am Mittwoch

Nach dem Angriff der Dortmunder Neonazis von “Die Rechte”, der Nachfolgeorganisation des verbotenen “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO), ruft BlockaDO für Mittwoch zu einer Demonstration gegen rechte Gewalt auf. Beginn ist um 18:00 am Friedensplatz vor dem Rathaus, Ziel der Demonstration ist die Gneisenaustraße, wo der Spitzenkandidat von “Die Rechte”, der überregional bekannte Schläger und Neonazi Siegfried Borchardt wohnt.

Demo in Dortmund: Erinnern heißt Kämpfen!

Er­in­nern heißt Kämp­fen!

An­ti­fa­schis­ti­sche De­mons­tra­ti­on am 29.​03.​2014 in Dort­mund
Beginn: 14:00 Uhr – Hauptbahnhof

In die­sem Jahr jährt sich der Mord an Tho­mas Schulz durch den Neo­na­zi Sven Kah­lin zum neun­ten Mal. Wir neh­men dies zum An­lass, auch die­ses Mal wie­der gegen rech­te Ge­walt zu de­mons­trie­ren und un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Op­fern jener Ge­walt zum Aus­druck zu brin­gen. Dabei wol­len wir uns je­doch nicht nur auf das Ge­den­ken an Tho­mas Schulz und den in Dort­mund vom »Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­gund« (NSU) er­mor­de­ten Meh­met Kubaşık be­schrän­ken, son­dern auch gegen die Ver­hält­nis­se, die diese Ge­walt erst er­mög­li­chen, de­mons­trie­ren. Eben­so ist es unser An­lie­gen, auf die immer noch be­ste­hen­den Na­zi­struk­tu­ren in Dort­mund hin­zu­wei­sen, wel­che sich nach dem Ver­bot des »Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund« als Par­tei or­ga­ni­siert haben. Es hat sich dabei ge­zeigt, dass Ver­bo­te viel nicht hel­fen, um Nazis zu be­kämp­fen. (mehr…)

Same Shit – Different Label

Unter dem Titel „Same Shit – Different Label“, ruft ein Bündnis Hammer AntifaschistInnen dazu auf, am 20.072013 gegen einen Aufmarsch der Partei die Rechte zu Demonstrieren. Die Neonazis wollen an diesem Wochenende unter dem Motto „Konsequent für deutsche Interessen“ sowohl durch Hamm, als auch am Vorabend durch Unna marschieren.

Schon als der Hammer Kreiseverband der Partei noch unter dem Label „Kameradschaft Hamm“ aktiv war, versuchten sie einen Jährlich stattfindenden Aufmarsch in Hamm zu etablieren. Nicht zuletzt durch ein breites Bündnis antifaschistischer Gruppen und Einzelpersonen wurde der Aufmarsch von Jahr zu Jahr schwächer besucht und unaktraktiever. Als Innenminister Jäger im August 2012 dann Die Kameradscht Hamm, sowie Neonazisgruppen aus Dortmund und Aachen verbot, war den Nazis ihr jährliches Event fürs erste genommen.
Doch Kameradschaft Hamm und natürlich auch die Neonazis aus Dortmund und Aachen haben nicht lange gebraucht, um sie neu zu Organisieren. Unter dem Schutz des Parteinsystems versuchen sie als „Die Rechte“ mit annähernd selben Kadern und Inhalten erneut auf die Straße zu gehen.

Während es bei der Partei „Die Rechte“ ganz offen rassistische und antisemitische Positionen sind, die sie selbst als Faschisten enttarnen, sind die modernen Formen von Faschismus, Rassismus und Antisemitismus meist versteckter oder struktureller Natur.Diese Rassismen in der Mitte der Gesellschaft, die sich in sogennanten Stammtischparolen reproduzieren, sind der noch immer fruchtbare Schoss, auf den die Neofaschisten abzielen.Hier lebende Menschen werden aufgrund ihrer Andersartigkeit benachteiligt – was dem gesellschaftlichen Mainstream als Fremd und Anders begegnet wird ausgegrenzt.

Deshalb gehen wir auf die Straße. Gegen den strukturellen Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Gegen Neofaschisten, egal ob sie in einer Partei, einer Kameradschaft oder sonst wo organisiert sind. Gegen die Untätigkeit und Blindheit des gesellschaftlichen Mainstreams. Ob stumpfe Parole oder raffinierte Gesetzschreibung – es bleibt dabei: Same Shit – Different Label!
Kommt am 20. Juli nach Hamm zur Demonstration. Danach können wir gemeinsam den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ bunt, kreativ und konsequent stören.

Mobilisierungsveranstaltung in Kamen

Am 16.07.2013 findet im GAL/DieLinke Zentrum eine Mobielisierungsveranstaltung zur Demonstration in Hamm statt. Los gehts um 19.30Uhr! Ihr findet das Zentrum „Am Markt 22″, in 59174 Kamen. Rechte jeglicher Art haben zur Veranstaltung selbstverständlich keinen Zutritt.

Den Nazis lautstark entgegentreten! Gegen den Naziaufmarsch am 8.12. in Bergkamen!

Aufruf der Antifa UNited

Am Samstag, den 8.12. wollen Nazis durch Bergkamen marschieren. Dies wollen wir nicht zulassen. Wir rufen euch auf, gegen die Nazis zu demonstrieren!

Der Aufmarsch der Nazis soll um 15 Uhr am Busbahnhof starten und über die Ebert-Straße zum Markt ziehen. Im Internet wird auf einer eigens eingerichteten Website für den Aufmarsch geworben. Die Macher behaupten dort, dass es sich bei ihrer Aktion “um eine Veranstaltung von Bürgern für Bürger handelt“. Das ist aber gelogen. Bei der Polizei wurde der Marsch von einem aus Haltern nach Bergkamen verzogenen Nazi-Aktivisten angemeldet, weitere Nazis sollen Reden halten.

Die Nazis haben für ihren Aufmarsch ein emotional besetztes Thema gewählt, das bei vielen Menschen große Ängste auslöst. Es soll gegen Sexualstraftäter und Kindesmissbrauch gehen. Doch anstatt sich ernsthaft mit dem gesellschaftlichen Problem der sexualisierten Gewalt auseinander zu setzen, fordern die Nazis nur unmenschliche Strafen. Wie den Opfern geholfen und wie sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Erwachsene verhindert werden kann, interessiert sie nicht. Sie verschweigen ebenso, dass die Mehrzahl der Fälle von sexualisierter Gewalt von Personen aus dem engsten Umfeld des Opfers begangen wird – von Verwandten und Bekannten.

Es geht den Nazis vor allem darum, mit dem Aufmarsch für ihre menschenverachtenden Ideen zu werben und so neue MitstreiterInnen zu gewinnen. Auch in Bergkamen gibt es junge und alte Nazis und NPD-WählerInnen, die für diese Propaganda empfänglich sind. Die NPD verfügt sogar über eine eigene „Ortsgruppe“. Wohin deren rassistische Ideologie führen kann, wurde im August 2011 deutlich: Ein NPD-Mitglied und sein Mittäter zündeten den Rohbau einer Moschee an der Ernst-Schering-Straße an und legten zwei mal Feuer in einem großen Mehrfamilienhaus. Durch den Rauch wurden viele Personen verletzt. Die Täter haben aus „Hass auf Türken“ die Feuer gelegt, stellte das Gericht klar.

Kommt vorbei und seit laut!

Wir werden nicht zulassen, dass Nazis ungestört durch Bergkamen ziehen. Wir treffen uns deshalb ab 14:30 Uhr zu einer Protestkundgebung am Marktplatz. Bitte bringt Tröten, Trillerpfeifen und andere Geräte zum Krachmachen mit. Wir wollen unsere Ablehnung direkt zeigen. Wir haben keinen Bock auf Nazis – und das sollen sie sehen und hören!

Auf dem Herbert-Wehner-Platz wird eine weitere Kundgebung mit einem Adventssingen stattfinden. Wir begrüßen, dass dieser zentrale Platz von antifaschistischen Kräften besetzt ist. Wir sehen unsere Kundgebung nicht als Konkurrenzveranstaltung, sondern als Ergänzung. Der Widerstand gegen Nazis muss vielfältig und entschlossen sein.

Geht am 8.12. auf die Straße!
Kommt um 14:30 Uhr zu der Kundgebung am Marktplatz!

Don‘t be a Maybe – Alerta! Mobivortrag